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Goethes Moderne
Essays
Hannover
(Wehrhahn Verlag) 2011.
ISBN 978–3–86525–191–6

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Essays
Hannover (Wehrhahn Verlag) 2011.
ISBN 978–3–86525–191–6


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Inhalt:

Goethe ist zu schade. Aber wofür?
Einleitendes

9

   

Richterliches Nötigen versus Zarte Empirie
Kant und Goethe über Wissenschaftlichkeit

17

   
Alexander von Humboldt und die Jenaer "Gruppe 94"

31

   

Einheit und Mannigfaltigkeit in Goethes
Vision einer künftigen "Weltliteratur"

59

   
West-Östlicher Divan - präkolonialer
"Orientalismus" in postkolonialem Licht

 68

   
Wilhelm Meister im Entwicklungs-Roman
einer begierig lernenden Gesellschaft

91

 

 

Fiesling Faust im Zweiten Teil der Tragödie

115

   
Die "Heilige Revolution"
Herder und Goethe und der Entwurf
einer "pantheistischen Moderne"

142

   
Hinweise

157

   

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Text auf der Umschlagrückseite:

Wer meint, das gibt's doch nicht, Goethes Moderne, der sollte sich dessen nicht so sicher sein. Dieses Buch erhebt jedenfalls den Anspruch, sie auf den Wegen zu entdecken, die mit den sieben hier versammelten Essays beschritten werden.

Was hat Goethe, darin Gegenspieler von Kant, unter Wissenschaft verstanden, und in welche Richtung hat er eine künftige Naturwissenschaft orientieren wollen? Wie ist es darüber zu einer Verständigung mit Anderen gekommen, mit Alexander von Humboldt zum Beispiel? Welche Vorstellungen hat Goethe in seinen letzten Lebensjahren mit dem Begriff ›Weltliteratur‹ verbunden, nachdem er bereits zuvor mit seinem "West-östlichen Divan" ausprobiert hatte, in welchem Sinne von einer solchen künftig die Rede sein könne? Wie hat er eine begierig lernende Gesellschaft, die ›Turmgesellschaft‹ der Wilhelm-Meister-Romane, deren lernbegierigem Protagonisten ihre Vorstellungen von Bildung vermitteln lassen: von einer Bildung für ›Goethes Moderne‹? Wovor hat er gewarnt, indem er im Zweiten Teil der Tragödie ›Fiesling Faust‹ als modernen Projektemacher und Mephistopheles als dessen Projektleiter agieren ließ? Und schließlich und vor allem: Wie hat er mit Johann Gottfried Herder einen Verbündeten für eine andere, eine ›heilige‹ Revolution gefunden?

Erst ganz zum Schluss wird zu verstehen gegeben, wie wir, ohne uns dessen bewusst zu sein, im Durcheinander des gegenwärtigen Weltgeschehens Konturen von ›Goethes Moderne‹ als einer anderen Art der Globalisierung erfahren.
     
     
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