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Goethe in Afrika
Die interkulturelle
Literaturwissenschaft
der"École de Hanovre" in der
afrikanischen Germanistik.
Hannover
(Wehrhahn Verlag) 2009.
ISBN 978–3–86525–142–8

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Die interkulturelle Literaturwissenschaft der
"École de Hanovre" in der afrikanischen Germanistik.
Hannover (Wehrhahn Verlag) 2009.
ISBN 978–3–86525–142–8


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Inhalt:

I Drei Monentaufnahmen

9

 
Dokument 1:
Négritude et Germanité. Nach dem Kongress in Dakar die Frage nach einer Germanistik in Schwarzafrika

11

     
II Zur Situation der Germanistik an Universitäten im "fankophonen" subsaharischen Afrika zu Beginn der 1980er Jahre

19

 
Dokument 2:
Warum Afrikaner Goethe lesen sollen

24

     
III Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Afrikanische Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

 34

     
IV "Deutsch als Fremdsprache" und "Interkulturelle Germanistik": Konzepte der 1970er und 1980er Jahre für eine andere "Auslandsgermanistik"

38

 
Dokument 3:
Der Präsident der Akademie für Interkulturelle Kommunikation dankt dem Berichterstatter

 44

   

 

V "Literaturen blicken einander an."

49

     
VI Die Villa Hammerschmidt sieht schwarz

53

 
Dokument 4:
Tischrede des kamerunischen Germanisten Dr. phil. habil. Norbert Ndong beim Empfang des Bundespräsidenten Richard von Weizäcker am 10. Juli 1991

54

     
VII "Doppeltblicken"

58

     
VIII Arbeitsprobe: `Verwandlung´ und `Verstellung´ in den Erzählungen Die Verwandlung von Franz Kafka und L´os von Birago Diop

60

 
Dokument 5:
Für ein Verständnis afrikanischer Literaturen als Unabhängigkeitserklärungen

75

     
IX "École de Hanovre" und "Interkulturelle Literaturwissenschaft": Methode und Vielfalt

93

     
X Antäus Afrika

98

 
Dokument 6:
Léopold Sédar Senghor und Goethe:
"Weltliteratur" und "Civilisation de l`Universel"

102

     
  Bibliographischer Anhang
Publikationen die auf Dissertationen und Habilitationsschriften der "École de Hanovre" beruhen

132

     
     
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Text auf der Umschlagrückseite:

Durch die Entstehung von Deutschabteilungen an Universitäten
im subsaharischen Afrika seit den 1970er Jahren ist die
"Auslandsgermanistik" um eine Region erweitert worden. Zeitlich
fiel das mit Bemühungen zusammen, das ›Handicap‹ fremdsprachlicher
und fremdkultureller Germanisten, mit der deutschen
Sprache und Literatur ›von Haus aus‹ weniger vertraut zu sein als
muttersprachliche Vertreter des Faches, methodisch fruchtbar zu
machen: sprachwissenschaftlich durch die Konzipierung eines
Fachgebietes "Deutsch als Fremdsprache", literaturwissenschaftlich
durch ein neues Verständnis von Internationalität als Interkulturalität.
Eine sich als "interkulturell" neu ausrichtende Germanistik
entdeckte den Blick "mit fremden Augen" als hermeneutische
Ressource.

In diesem fachgeschichtlichen Kontext ist an der Universität
Hannover eine "École de Hanovre" entstanden, eine Gruppe
von Germanisten aus dem subsaharischen Afrika, die mit thematisch
und methodisch exemplarischen Doktorarbeiten und Habilitationsschriften
spezifische Erkenntnisbedürfnisse und -wege einer
afrikanischen Germanistik erkundeten. Das Projekt dieser ›Schule‹
bestand darin, die Erarbeitung konzeptioneller Grundlagen für
eine eigenständige Entwicklung der Deutschabteilungen an Universitäten
im subsaharischen Afrika mit der Qualifizierung des zu
ihrer Umsetzung erforderlichen wissenschaftlichen Personals zu
verbinden.

In diesem Rückblick auf Entstehung und Erfahrungen der "École
de Hanovre" wird besonderer Wert auf eine Rekonstruktion der
Suchbewegungen gelegt, die die Forschungspraxis einer "Interkulturellen
Literaturwissenschaft" begründet haben, wie sie, bei aller
Vielfalt der Themen und Herangehensweisen, die von afrikanischen
Germanisten an der Universität Hannover erarbeiteten Studien
miteinander verbindet.
     
     
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